Altes Freibadgelände wird nach Jahren des Wildwuchses zum Wohnquartier mit 180 Einheiten
Wildwuchs auf brachliegendem Areal weicht neuem Wohnquartier
Das seit 2020 geschlossene Freibad am Wiesenredder im Ortsteil Großlohe steht kurz vor einem grundlegenden Wandel. Ein großer Projektentwickler plant, noch 2026 mit Abriss- und Bauarbeiten zu beginnen und dort Platz für rund 180 neue Wohnungen zu schaffen. Das Projekt sieht zudem die Anlage eines öffentlichen Parks vor, um Wohnraum und Grünflächen zu verbinden.
Die Anlage war nach der Schließung jahrelang überwuchert und galt in Teilen der Nachbarschaft als Symbol für Stillstand. Mit dem geplanten Neubau sollen brachliegende Flächen zurückgewonnen und in ein dichtes, aber attraktiv gestaltetes Wohngebiet überführt werden. Die Entwickler betonen, dass bei der Planung auf Grünflächen und eine verträgliche Dichte geachtet werde, damit das neue Viertel sowohl Familien als auch älteren Bewohnern Raum biete.
Geplante Maßnahmen umfassen den Rückbau verfallener Poolstrukturen, Bodensanierungen und die schrittweise Erschließung der Parzellen. Der geplante Park soll als verbindendes Element dienen, Spazierwege und Spielbereiche enthalten sowie alte Baumstrukturen soweit wie möglich erhalten. Anwohner können in den kommenden Monaten die offiziellen Pläne einsehen und sich in Beteiligungsverfahren einbringen.
Stadtplaner und Investoren sehen in dem Vorhaben eine Chance, dringend benötigten Wohnraum mit hoher Aufenthaltsqualität zu schaffen. Kritische Stimmen mahnen zugleich, dass Infrastruktur, Kitas und Verkehrsführung geprüft werden müssen, damit das neue Quartier nachhaltig in die Umgebung integriert wird. Der Start der Bauarbeiten ist für das zweite Halbjahr 2026 avisiert, sofern die nötigen Genehmigungen und Gutachten abgeschlossen sind.
Für die Nachbarschaft endet damit ein langes Kapitel des Verfalls; zugleich beginnt eine Phase intensiver Umgestaltung, die das Gesicht des Quartiers nachhaltig verändern dürfte.

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